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Traumapädagogik

Wenn ein Mensch etwas erlebt, das ihn existentiell bedroht und überfordert, kann daraus ein Trauma entstehen: eine seelische Wunde. Diese kann Verhaltensweisen und Gefühle auslösen, unter denen Betroffene und ihre Umgebung noch Jahre später leiden.

Auch jenseits von Therapie müssen Fachkräfte einen professionellen Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen und ihren traumabasierten Verhaltensweisen
finden. Das Wissen der Psychotraumatologie kann neues Verständnis für traumatisierte Kinder wecken und einen neuen Umgang mit ihnen ermöglichen. Stabilisierende, näheschaffende
und stärkende Ansätze tragen dazu bei, biografischen Schmerz zu lindern und persönliches Wachstum zu fördern. Da es in der Traumapädagogik um Schutz, Sicherheit und Stabilisierung geht, ist die bindungsorientierte Pädagogik ein wichtiger Bestandteil. Körper-, Ressourcen- und Systemisch-orientierte Traumapädagogik, -fachberatung und-therapie sind in unseren Veranstaltungen ebenfalls von Bedeutung. Aufbereitet für die Arbeitsfelder der Kinder- und Jugendhilfe stehen Erfahrungen von Gewalt und Traumatisierung bei Kindern und Jugendlichen sowie die pädagogische Arbeit unter den Aspekten Bindung und Trauma im Zentrum unserer Veranstaltungen.

Unsere traumapädagogischen Veranstaltungen im Fortbildungsportal

Sabine Haupt-Scherer bietet Fortbildungen zur Traumapädagogik an.

Sabine Yilmaz

Fortbildungsbüro: Anmeldung und Organisation

sabine.yilmaz@lwl.org

Tel: 05733 923310

Sabine Yilmaz

Sabine Haupt-Scherer

Fortbildnerin
Arbeitsschwerpunkte:
- Traumapädagogik
- traumasensible Beratung und Supervision

sabine.haupt-scherer@lwl.org

Tel: 05733 923624

Sabine Haupt-Scherer

Traumapädagogik ist für alle Praxisfelder bedeutsam

Manchmal gibt uns das Verhalten von Kindern und Jugendlichen Rätsel auf. Manche haben ungewöhnliche Ängste oder Vermeidungsstratgien. Andere neigen zum Weglaufen, sie begehen Straftaten oder werden gewalttätig. Oft stecken traumatische Erlebnisse dahinter, die gar nicht damit in Verbindung gebracht werden. Die Arbeit mit Menschen, die an Traumafolgestörungen und hochunsicheren Bindungsmustern leiden, ist oft herausfordernd und belastend. 

Die Traumapädagogik hat sich mittlerweile für sämtliche Praxisfelder der Kinder- und Jugendhilfe als unverzichtbar erwiesen. Sie bietet nicht nur Erklärungen, sondern auch Interventionsmöglichkeiten an. Solides Fachwissen und ein gutes Repertoire von Handlungsmöglichkeiten verhindert, sich selbst ohnmächtig zu fühlen. Es hilft, Phänomene in der Arbeit mit Betroffenen besser einzuordnen und ihnen hilfreich zu begegnen.

Das Bild zeigt Tierfiguren als Symbole für innere Anteile der Persönlichkeit

Gemeinsam auf den Weg machen - Veranstaltungen für Ihr Team

Gerne bieten wir Ihnen auch geschlossene Veranstaltungen an. Im Jugendhof haben wir ein "rund-um-sorglos"-Paket inkl. Verpflegung. Auch Inhouse-Veranstaltungen sind möglich.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aufgrund der zahlreichen Anfragen in der Regel nur langfristig Termine vereinbaren können.

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