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David Kremer bietet erlebnispädagogische Fortbildungen an.

Erlebnispädagogik

Raus aus der Komfort-Zone! - Die abenteuerlustigen Angebote der Erlebnispädagogik fordern Kinder und Jugendliche heraus. Sie verknüpfen Lebenslust im Augenblick mit nachhaltigem Lernen fürs Leben. Jenseits von Langeweile und Angst tragen sie dazu bei, dass Kinder und Jugendliche selbst- und sozialkompetent werden - mit viel Spaß, Spannung, Tiefgang und Wirksamkeit. Unser Weiterbildungsangebot unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, Kinder und Jugendliche ...

  • mit Hilfe einer breiten Auswahl an Methoden zu motivieren und zu aktivieren
  • in einem sicheren Rahmen herauszufordern, über sich hinaus zu wachsen
  • für die Vereinbarung und Verfolgung lebenswichtiger Entwicklungsziele zu gewinnen
  • zur Reflexion ihres Erlebens und zum Transfer gewonnener Erfahrungen in den Alltag einzuladen & dafür wirksame Settings zu gestalten.

Die Methoden-Module führen in unterschiedlichste Handlungsfelder ein. Darauf aufbauend werden jährlich Zertifizierungs-Module angeboten.

Zertifikatskurs (ZK)

Weiterbildung mit Zertifikat "Erlebnispädagogik in Jugendhilfe und Schule" 

Aufbauend auf den Methoden-Modulen werden jährlich Zertifizierungs-Module angeboten. Absolvent:innen mit mindestens dreijähriger pädagogischer Ausbildung werden als "Erlebnispädagog:innen (LWL)" anerkannt. Teilnehmende ohne einschlägige Ausbildung erhalten ein Zertifikat ohne entsprechende Anerkennung.

Aufbau

Das Weiterbildungsangebot besteht aus zwei Stufen:

Stufe 1: Methodenmodule (mindestens 12 Fortbildungstage)

Stufe 2: Zertifizierungsmodule (9 Fortbildungstage)

Die Weiterbildung hat somit einen Gesamtumfang von mindestens 21 Fortbildungstagen.

Hinzu kommt ein Praxisprojekt: mindestens 9 selbst organisierte Arbeitstage.

Nutzen 

• Lebenslust und Lernen: praxisnahes erlebnispädagogisches Handwerkszeug und Haltung für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

• effektive Förderung von Selbst- und Sozialkompetenz - mit aktivierenden Methoden, in achtsamen Abenteuern, mit viel Spaß, Spannung, Tiefgang und Wirksamkeit

• Kopf, Herz und Hand: Gestaltung von ganzheitlichen und nachhaltigen Erfahrungs- und Reflexionsräumen

Downloads 

ZK: Stufe 1 - Methoden

Unsere Methoden-Module stehen allen Mitarbeitenden in Jugendhilfe und Schule offen. Sie bieten eine gründliche Einführung in die jeweilige Methode und deren pädagogische Möglichkeiten. Die Methoden-Module können unabhängig von der Zertifizierung genutzt werden; sie werden bei einer späteren Entscheidung für die Zertifizierung anerkannt.

Pflichtmodule

• Soziale Kompetenzen fördern (3 Tage) - Pflicht-Modul
• Erste Hilfe Outdoor (2 Tage) - Pflicht-Modul

Wahlmodule

a. Abenteuer in der Turnhalle (2 Tage)
b. Bogenschießen (3 Tage)
c. Draußen unterwegs: Wanderung (4 Tage)
d. Kletter-Stationen im Baum: ERCA-zertifiziert (3 Tage)
e. Kooperatives Kämpfen (3 Tage)
f. Kreatives Gestalten in der Natur (2 Tage)
g. Niedrigseil: ERCA-zertifiziert (3 Tage)
h. Wildnis-Pädagogik (3 Tage)
i. Escape Rooms (2 Tage)


Weitere Methoden-Module bieten wir auf Anfrage an bzw. empfehlen Angebote weiter:
• City Bound – Erlebnispädagogik in der Stadt
• Felsklettern
• Floßbau
• Geocaching
• Kanufahren
• Klettern & Sichern – Top-Rope in der Halle
• Mountainbike
• Parkour
• Theaterpädagogik
• Trommeln
• Zirkuspädagogik

 

ZK: Stufe 2 - Zertifizierung

Zielsetzung

Effektive Erlebnispädagogik setzt Methoden-Kompetenz voraus, geht aber weit darüber hinaus. Die Teilnehmenden lernen, längere und anspruchsvolle erlebnispädagogische Projekte in eigener Verantwortung zu planen, durchzuführen und für nachhaltige Lernprozesse zu nutzen, um Selbstwirksamkeit und Gemeinschaftsfähigkeit ihrer Klientel zu fördern. Die Zertifizierung begleitet aktiv Mitarbeitende in Jugendhilfe und Schule dabei, ...

• die in den diversen Methoden-Modulen erworbene Methoden-Kompetenz zu echter erlebnispädagogischer Fachkompetenz zu verbinden,

• die eigene erlebnispädagogische Haltung zu reflektieren, zu festigen und Professionalität zu gewinnen,

• Erlebnispädagogik im eigenen Arbeitsfeld zu verantworten und konzeptionell zu etablieren.

Aufbau

Stufe 1 - Methoden: mindestens zwölf Fortbildungstage bzw. mindestens fünf Module, davon zwei Pflicht-Module sowie mindestens drei Wahl-Module.

Stufe 2 - Zertifizierung:  neun Fortbildungstage sowie ca. neun Arbeitstage

Die Zertifizierung baut auf den Methoden-Modulen auf und findet in einer geschlossenen Gruppe statt. Sie beginnt mit dem Grundlagen-Modul und Aufbau-Modul. Darauf folgt eine Praxisphase im Frühjahr, die aus einem eigenständig durchgeführten, zu dokumentierenden Projekt im Bereich des KJHG sowie einer zweitägigen Hospitation besteht. Beim Abschluss-Modul vor den Sommerferien werden die Ergebnisse der Praxisphase präsentiert und evaluiert. Die Teilnahme an allen Modulen ist verbindlich.

• M1 - Grundlagen-Modul (3 Tage)

• M2 - Aufbau-Modul (3 Tage)

• Praxis-Projekt (mind. 2 Arbeitstage/12 Std.) zzgl. Vorbereitung und Dokumentation (ca. 5 Arbeitstage/30 Std.)

• Hospitation (mind. 2 Arbeitstage/12 Std.)

• M3 - Abschluss-Modul mit Präsentation des Praxis-Projektes (3 Tage)

Zulassungsvoraussetzung

Bis zum Beginn der Zertifizierungsmodule müssen mind. 5 Methoden-Module besucht worden sein, darunter "Soziale Kompetenzen fördern" und "Erste Hilfe Outdoor". Ausnahmen: 1) Bis zum Aufbau-Modul M2 kann das dritte Wahl-Modul nachgeholt werden. 2) Bis zum Beginn des Praxisprojekts kann das Pflicht-Modul "Erste Hilfe Outdoor" nachgeholt werden.

Weitere Informationen

a) "Fragen und Antworten zur Zertifizierung" im Download-Bereich

b) Veranstaltungsliste "Termine und Preise" im Download-Bereich

c) Ausschreibungen der einzelnen Veranstaltungen unter lwl-bildung.de

Angebote für Teams

Gerne bieten wir Ihnen auch geschlossene Veranstaltungen an. Im Jugendhof haben wir ein "rund-um-sorglos"-Paket inkl. Verpflegung. Auch Inhouse-Veranstaltungen sind möglich.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aufgrund der zahlreichen Anfragen in der Regel nur langfristig Termine vereinbaren können.

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